Lipo Nit - Augenspray
Lipo Nit® liposomales Augenspray
Anwendungsgebiete
Lipo Nit® stabilisiert die Lipidschicht am Tränenfilm, reguliert und verbessert die Befeuchtung der Augenoberfläche und der Augenlider. Anzuwenden bei umweltbedingten Befindlichkeitsstörungen wie trockenen Augen, Spannungsgefühl der Augenlider, Fremdkörpergefühl, Brennen und Jucken der Augen.
Fetzer verspricht: bei RICHTIGER Anwendung hilft dieses Mittel bei 9 von 10 Betroffenen!!!
Bei den meisten Menschen, die unter Trockenen Augen leiden, ist die Lipidschicht defekt. Die Lipidschicht ist eine extrem dünne Fettschicht und sorgt dafür, dass die darunter liegende Tränenflüssigkeit nicht zu schnell verdunstet. Lipo Nit® Liposomen bestehen aus Phospholipiden, die auch im natürlichen Tränenfilm enthalten und für die Stabilität der Lipidschicht verantwortlich sind.
Bei geschlossenem Auge wird die Lipidschicht zwischen den Lidrändern zusammengedrückt. Genau hier setzt
Lipo Nit® an. Einfach auf das geschlossene Auge sprühen, die Liposomen von Lipo Nit® treffen auf die Lipide am Lidrand. Die Lipidschicht ist so dünn, dass schon eine extrem geringe Menge von Lipo Nit® den Defekt beheben kann.
WICHTIG: Wenn Sie Lipo Nit nur ab und zu verwenden, dann können Sie genauso in die Luft sprühen und der Effekt ist der gleiche!
Fetzer empfiehlt: je nach Stärke der Beschwerden ein Sprühhäufigkeit von 4-10 x täglich in einer Entfernung von 10-20 cm vor dem Auge. ACHTUNG: nur bei geschlossenen Augen.
Bei geschlossenen Augen? Das soll helfen? Dies ist doch Humbug! - so dachte auch Fetzer anfangs und ließ sich dann schnell eines Besseren belehren. Auf einem Kongreß der VDC (Vereinigung Deutscher Contactlinsenspezialisten) wurde die erste UNABHÄNGIGE Studie vorgestellt und unterstrich die Wirksamkeit dieses Mittels.
Fetzer testete dieses Mittel an äußerst extremen Fällen von trockenen Auge und änderte nach Rücksprache mit Hersteller, Ärzten und Chemikern die Dosierung in Häufigkeit und Dauer der Anwendung. Es zeigte sich, dass somit eine noch deutlich bessere Wirkung erzielt werden konnte. Der Hersteller änderte auf Grund von Fetzer´s Erkenntnissen den Beipackzettel.
Das neue Konzept
Das liposomale Augenspray wird einfach auf das geschlossene Auge gesprüht:
Dadurch gelangen die Liposomen an den Lidrand, auf dem sich auch die körpereigenen Lipide befinden, welche die Lipidschicht des Tänenfilms bilden.
Die Liposomen bestehen aus Phospholipiden, die auch im natürlichen Tränenfilm vorhanden sind und für die Lipidschicht eine besonders wichtige Rolle spielen.
Die Phospholipide stabilisieren die Lipidschicht, damit deren Schutzfunktion wiederhergestellt und die natürliche Tränenflüssigkeit erhalten bleibt.
Bei fast 80% der Betroffenen wird das Trockene Auge durch eine Störung der Lipidschicht verursacht, was zu einer stark erhöhten Verdunstung der natürlichen Tränenflüssigkeit führt.
Was versteht man unter dem “Trockenen Auge”
Unter dem sog. “Trockenen Auge” ist nach der im internationalen Schrifttum anerkannten Definition eine krankhafte Veränderung des Tränenfilms zu verstehen, die durch Tränenmangel oder exzessive Verdunstung entsteht und mit Schäden der Augenoberfläche und Symptomen einhergeht. Um die Erkrankung und deren Hintergründe besser verstehen zu können, ist es erforderlich den Aufbau des Tränenfilms und die Aufgaben seiner verschiedenen Bestandteile zu kennen. Der Tränenfilm erfüllt viele verschiedene Aufgaben, so z.B.
- Befeuchtung des Auges
- Versorgung der Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen
- Schutz des Auges vor Infektionen durch Inhaltsstoffe zur Keimabwehr
- Ausschwemmen von Fremdkörpern wie z.B. Staub
Wie äußert sich das Trockene Auge
Das “Trockene Auge” macht sich durch verschiedene Symptome bemerkbar, wie v.a.:
- Fremdkörper- und Trockenheitsgefühl (“Sandkorngefühl” im Auge)
- Rötung der Augen
- Brennen, Jucken, Kratzen
- tränendes Auge
- Druckgefühl am Auge
- schnelle Ermüdbarkeit des Auges, Schweregefühl der Lider
- Lichtempfindlichkeit
- Unverträglichkeit von Kontaktlinsen
- Am Morgen verklebte Augen
- geschwollene, entzündete Lidränder
- Bildschirm-, Computerarbeit sog. “Office Eye Syndrom”
90% der Beschäftigten in Büro und Verwaltung arbeiten an Arbeitsplätzen mit Computer. Aber auch in der Freitzeitgestaltung hat der Computer durch das Internet und das Multimedia-Angebot erheblich an Bedeutung gewonnen. Mehr als 80% aller Computerbenutzer klagen aber auch über Probleme mit ihren Augen. Es ist nachgewiesen, dass bei der Bildschirmarbeit die Häufigkeit des Lidschlages erheblich nachlässt. Beim normalen Sehen erfolgt der Lidschlag ca. 20-25 mal pro Minute, bei Bildschirmarbeit teilweise nur noch 1-2 mal. Durch den verminderten Lidschlag werden auch weniger Lipide aus den Meibomschen Drüsen abgegeben, wodurch die Dicke der Lipidschicht um ca. 25% reduziert ist und die Tränenfilmaufreißzeit um 45% abnimmt [6] (Tränenfilmaufreißzeit = Zeitspanne, in dem der Tränenfilm zwischen zwei Lidschlägen stabil bleibt). Eine ungünstige Positionierung des Bildschirms, störende Reflexe auf der Oberfläche, trockene Raumluft und Zugluft können zusätzliche Belastungen darstellen. Außerdem können alte Laserdrucker zu einer erhöhten Ozonbelastung führen, wenn Sie in der unmittelbaren Nähe des Arbeitsplatzes aufgestellt sind. Gerade die ungünstige Kombination dieser verschiedenen Faktoren führt zu besonders häufig auftretenden Trockenen Augen Beschwerden bei der Bildschirmarbeit (“office eye syndrom”). - Umweltbelastungen
(z.B. Ozon)Viele Schadstoffe in der Luft können die Lipidschicht schädigen - Kontaktlinsen
Das Tragen von Kontaktlinsen beeinträchtigt die Lipidschicht und führt zu einer zusätzlichen Erhöhung der Verdunstung der Tränenflüssigkeit - niedrige Luftfeuchtigkeit
(z.B. durch Klimaanlagen in Büro, Auto, Flugzeug) Eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit führt zu einer Zunahme der Dicke der Lipidschicht und zu einer niedrigeren Verdunstungsrate - Hormonelle Umstellungen oder Hormonmangel
Der Mangel an bestimmten Hormonen (z.B. in den Wechseljahren oder beim Sjögren-Syndrom) führt auch zu einer Beeinträchtigung der Lipidschicht - Lidrandentzündungen
Sie sind stets ein Zeichen für Störungen der Lipidschicht - Allgemeinerkrankungen
z.B. Diabetes oder Rheuma können in Zusammenhang mit dem Trockenen Auge stehen - Einnahme von Medikamenten (wie etwa Psychopharmaka, Schlafmittel, Betablocker, Hormone, Antiallergika)
Behandlungsmöglichkeiten:
Herkömmliche Therapie
Bislang war es üblich das Trockene Auge mit sog. Tränenersatzmitteln (“Künstliche Tränen”) zu behandeln. Durch das Einträufeln des Tränenersatzmittels wird die wässrige Schicht des Tränenfilms ergänzt. Damit die Verweildauer der Augentropfen am Auge erhöht wird, enthalten die Tränenersatzmittel synthetische Verdickungsmittel, die das rasche Ablaufen über die Tränenpünktchen verzögern sollen. Die alleinige Behandlung mit Tränenersatzmitteln ist aber nur sinnvoll, wenn eine alleinige Störung der wässrigen Schicht vorliegt (also nur bei 8% der Patienten)[2]. Es ist sogar nachgewiesen, dass durch die Gabe der Augentropfen die Verdunstung am Auge noch zusätzlich erhöht wird.
Neues Konzept mit dem liposomalen Augenspray
Das liposomale Augenspray wird im Gegensatz zu den herkömmlichen Tränenersatzmitteln auf das geschlossene Auge gesprüht. Die enthaltenen Phospholipid-Liposomen werden dabei u.a. auf den Lidrand gesprüht, wo sich auch die körpereigenen Lipide befinden. Durch die zugeführten Phospholipide wird die – zumeist geschädigte – Lipidschicht des Tränenfilms wieder stabilisiert, was zu einem normalen Verdunstungsschutz und zur Erhaltung der natürlichen Tränenflüssigkeit führen wird. In einer Doppelblind-Studie wurde nachgewiesen, dass bei Behandlung mit dem liposomalen Augenspray sich die subjektiven Beschwerden bei 85% der Patienten verbessert haben. Die objektiven Befunde waren in der Behandlungsgruppe (behandelt mit dem liposomalen Augenspray) signifikant besser als in der Vergleichsgruppe. Unter anderem ist ein Rückgang der Lidrandentzündungen, die häufig zusammen mit dem Trockenen Auge auftreten, bei Behandlung mit mit dem liposomalen Augenspray bei 89,5% beobachtet worden. Zusätzliche Studien mit unterschiedlicher Fragestellung werden derzeit auch an Universitäts-Augenkliniken – teilweise mit internationaler Beteiligung – durchgeführt oder sind noch in Planung.
Unser liposomales Augenspray ist eine deutsche Entwicklung. Es ist weltweit in Wirkung und Anwendung einzigartig und genießt internationalen Patentschutz.








